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„Effizienter Arbeiten“-Tipp: Verzichten Sie auf Multitasking!

„Multi-Tasking“ bestimmt unser Leben in vielen Bereichen und meint das gleichzeitige Erledigen mehrerer Aufgaben: Telefonieren beim Autofahren und gleichzeitig dem Navi folgen, während eines Telefonats die Geschäftspost überfliegen oder noch eine kurze E-Mail schreiben.

Was ursprünglich einem Gewinn von mehr ‚freier Zeit’ dienen sollte, führt zwangsläufig in eine gefährliche Stressfalle …

Wir haben an dieser Stelle 3 Tipps für Sie zusammengestellt, mit denen Sie das Phänomen ‚Multitasking’ besser in den Griff bekommen können:

  1. Lassen Sie doch mal das Telefon klingeln. Wenn Sie z. B. gerade mit einer wichtigen Aufgabe beschäftigt sind, bringt ein Telefonat Sie nur aus der Ruhe und raubt Ihnen Ihre Konzentration. Schalten Sie stattdessen den Anrufbeantworter ein oder stellen Sie Ihr Telefon um – auf einen Mitarbeiter oder den Service eines externen Telefondienstleisters, der Anrufe professionell entgegennimmt.
    Keine Angst – es ist noch kein Kunde verloren gegangen, der nicht sofort den Chef oder die Chefin erreicht. Geben Sie als Info für den Anrufer feste Zeiten an, wann Sie diesen zurückrufen. So können Sie viele Telefonate bündeln und an ‚einem Stück’ abtelefonieren.
  2. Tun Sie 1x am Tag für ein paar Minuten gar nichts. Nehmen Sie sich eine halbe Stunde Zeit fürs Nichtstun – und zwar ohne schlechtes Gewissen. Lassen Sie sich dabei durch nichts und niemanden stören. Lassen Sie Ihre Gedanken schweifen und kommen Sie innerlich zur Ruhe. Gehen Sie spazieren, genießen Sie einen Espresso im Cafè oder schließen Sie einfach Ihre Bürotür. So gewinnen Sie den oft so nötigen Abstand und sind anschließend wieder ruhig und gelassen, um die folgenden Aufgaben konzentriert angehen zu können.
  3. Planen Sie Ihre Tage sorgfältig mit Zeitpuffern für Unvorhergesehenes! So vermeiden Sie unnötige Stresssituationen, die Sie nur wieder zu vermehrtem Multitasking veranlassen.

In unserem Login-Bereich finden Sie hierfür hilfreiche Vorlagen, mit denen Sie Ihre Tage noch effektiver und sorgfältiger planen können.

Faxwerbung: was ist erlaubt, was verboten?

Wenn es darum geht, die eigenen Produkte oder Leistungen mit wenig Aufwand und Kosten zu bewerben, spielen immer noch viele Unternehmer mit dem Gedanken, Ihre Werbebotschaften per Fax an den Mann oder die Frau zu bringen: Faxwerbung ist schnell, kostengünstig, einfach zu organisieren und genießt gerade in Zeiten der E-Mail Überflutung häufig sogar mehr Aufmerksamkeit als der ein oder andere E-Mail Newsletter. Doch Vorsicht: So mancher Werbetreibende ist dabei schon über die aktuelle Rechtslage gestolpert und entsprechend abgemahnt oder gar bestraft worden. Wenn auch Sie eine Werbeaktion per Fax planen, sollten Sie unbedingt folgendes wissen …

  1. Nach § 7 Abs. 2 Nr. 3 Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) stellt Faxwerbung regelmäßig eine wettbewerbswidrige unzumutbare Belästigung des Empfängers dar.
  2. Sie ist ausnahmsweise zulässig, wenn sie mit vorheriger Einwilligung des Empfängers erfolgt, wobei die Beweislast für das Vorliegen einer Einwilligung beim Werbenden liegt.
  3. Mit der Neufassung des UWG 2004 wurde die Rechtslage zur Faxwerbung verschärft. Seitdem ist es unerheblich, ob die Faxwerbung an einen Verbraucher oder Gewerbetreibenden gerichtet wird.
  4. Sowohl bei Verbrauchern als auch bei Gewerbetreibenden ist Faxwerbung nur durch eine ausdrückliche oder vorherige Einwilligung des Empfängers gerechtfertigt.
  5. Eine mutmaßliche Einwilligung, z.B. aufgrund einer bestehenden Geschäftsverbindung, genügt auch bei Gewerbetreibenden nicht mehr. Diese Grundsätze hat der Bundesgerichtshof in einer Entscheidung vom 01.06.2006 (Az. I ZR 167/03 „Telefax-Werbung II“) bestätigt.
  6. Faxwerbung erfüllt auch dann den Tatbestand der Belästigung, wenn sie unmittelbar auf einen PC geleitet wird.

Somit ist es notwendig, vorher die Erlaubnis bzw. die Einwilligung des Empfängers einzuholen. Allerdings werden vom Gesetzgeber strenge Regeln auferlegt. Verschiedene gerichtliche Instanzen haben folgendes festgestellt:

  1. Die Notwendigkeit, eine Einwilligung einzuholen, besteht unabhängig davon, ob die Versendung innerhalb oder außerhalb der Geschäftszeiten des Empfängers erfolgt.
  2. Aus einem fehlenden Widerspruch des Empfängers gegen vorangegangene Werbefaxe kann kein Einverständnis für weitere Werbesendungen per Fax hergeleitet werden.
  3. Der Empfänger unerwünschter Werbesendungen ist nicht verpflichtet, jeder einzelnen Zusendung sofort zu widersprechen.
  4. Keine wirksame Einwilligung in eine Telefaxwerbung stellt der Anruf in der Telefonzentrale eines Unternehmens zur Ermittlung einer Telefaxnummer und deren Mitteilung durch einen Mitarbeiter des Unternehmens dar.
  5. Auch die Veröffentlichung der Telefaxnummer in einem Branchenverzeichnis oder die Herausgabe der Telefaxnummer auf Nachfrage bei einem Anruf genügen nicht als Rechtfertigung für Telefaxwerbung, wenn die Übermittlung eines Werbefaxes nicht als Zweck der Nachfrage offen gelegt wird.

Darüber hinaus ist auch zu berücksichtigen, dass eine einmal erteilte Einwilligung in Faxwerbung kein Freibrief für zukünftige Werbesendungen darstellt. Nach Ansicht des Landgerichts Stuttgart wird die Einwilligung wirkungslos, wenn bis zur Versendung der Faxwerbung mehr als vier Wochen vergangen sind.

Fazit:
Beim Versand von Werbung per Fax bewegen Sie sich nahezu immer am Rande der Gesetzeswidrigkeit und müssen jederzeit damit rechnen, abgemahnt zu werden. Solange sich jedoch niemand über Sie bzw. Ihre Aktion beschwert, gilt natürlich auch der alte Grundsatz: „Wo kein Kläger, da kein Richter“ …

Mit einem EM-Mailing oder EM-Präsent Eindruck hinterlassen

Bald erfolgt der Anpfiff zur Europameisterschaft 2008 – und damit zu einem sportlichen Großereignis, das einen hervorragenden Aufhänger bietet, um sich bei Kunden oder Interessenten mit originellen Ideen per Werbebrief oder Werbegeschenk in Erinnerung zu bringen. Ob personalisierter Wandkalender, Mini-Torwand, Gesichtsfarbe für eingefleischte Fans, EM-Kompass oder Sitzunterlage im Fußballformat …

… wir haben uns einmal für Sie auf die Suche begeben und einige interessante Links zum Thema EM 2008 zusammengestellt. Versuchen Sie es doch einmal mit ein wenig Kreativität und bauen Sie das EM-Thema in Ihre Werbebotschaften mit ein. Viel Spaß beim Stöbern und kreativen Gestalten:

Erfolgreiche Werbebriefe: klar, knapp, kreativ

In wenigen Sekunden entscheidet der Empfänger eines Mailings, ob der Brief im Papierkorb landet oder weiter gelesen wird. Eine zweite Chance für den ersten Eindruck gibt es nicht. Daher sollten Sie wissen, wie ein typischer Empfänger beim Öffnen Ihrer Werbebotschaft reagiert…

Verschiedenste Studien und Auswertungen mit Augenkameras zeigen folgendes Ablaufschema beim Empfänger:

  1. Der Werbebrief wird nicht gelesen, sondern nur überflogen.
  2. Der Empfänger versucht möglichst schnell zu erfassen, worum es geht. Sein Blick bleibt deswegen an Hervorhebungen, Markierungen oder Bildern haften, um schnell zu selektieren.
  3. Besonderer Blickfang ist das P.S.:
    Als Faustformel gilt: Rund zwei Drittel aller Leser blicken zuerst auf die letzten Zeilen.
  4. Fragen des Empfängers sind:
    • Worum geht es?
    • Wer schreibt mir?
    • Ist das etwas für mich?
  5. Die Entscheidung des Empfängers wird oft in weniger als 3 Sekunden getroffen.
  6. Weitere Blickfangpunkte zur Beantwortung dieser Fragen sind die Absenderadresse sowie der Name und die Unterschrift des Absenders (wer schreibt mir?).
  7. Plumpe Werbesprache, Übertreibungen oder Superlative stoßen ab – einfache Sätze, prägnante Formulierungen und anschauliche Bilder werden schneller und einfacher aufgenommen.
  8. Menschen sind neugierig: Kaum jemand kann dem Drang widerstehen, ein Kuvert zu öffnen, in dem gut fühlbar mehr drin ist als nur Papier. Warenproben, Werbemittel (mit Logoaufdruck) oder andere sog. Verstärker erhöhen die Wirkung und den Memo-Effekt beim Empfänger – und werden selten weggeworfen.

Und wie sieht es bei Ihrem nächsten Werbebrief aus? Erfüllt Ihr Mailing die Erwartungen des Empfängers? Unser Tipp: Statt herkömmlichem Brief im Standardumschlag lieber etwas mehr in die Qualität und kreative Umsetzung investieren und dabei die Interessen des Lesers im Focus behalten. Motto: „Lieber Klasse statt Masse“. So lässt sich deutlich mehr Rücklauf als die üblichen 1-2% erzielen.

Hinweis: Praktische Arbeitshilfen, Anleitungen und Checklisten für erfolgreiche Werbebriefe finden Sie in unserem Login-Bereich.


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